Nachrichten

Seite 1 von 3
17.07.2020
|
Allgemein

Alles auf Anfang, aber open air

Nach 20 Wochen ohne Chorprobe wagt L’espérance einen Neubeginn. Mit aller gebotenen Vorsicht versteht sich, zählt gemeinsames Singen bekanntlich zu den gefährlichsten Dingen, die man in Corona-Zeiten tun kann.

Den Aerosolen keine Chance, so lautet die Devise. So fand das erste Treffen einer ausgewählten Gruppe von fünfzehn Sängerinnen und Sängern des Okrifteler Chors unter Leitung von Carsten Koch im Freien statt. Beste Bedingungen dafür gibt es auf der Veranda des Okrifteler Hauses der Vereine, in dem auch vorher schon die Proben stattfanden.

 

13.05.2020
|
Allgemein

 

Eine Urkunde

zum Jubiläum

Langjährige und erfolgreiche musikalische Arbeit wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit einer Urkunde belohnt. Und so schickte uns nun der Hessische Sängerbund die Ehrungsurkunde zum 50jährigen Bestehen des Chors L’espérance.

Eigentlich sollte das Dokument bei der geplanten Jubiläumsfeier im Mai im Haus der Vereine in Okriftel übergeben werden. Da die Feier und die für November geplanten Konzerte in diesem Jahr aus bekannten Gründen ausfallen müssen, kam die Jubiläums-Urkunde jetzt mit der Post. Wir freuen uns trotzdem und bedanken uns ganz herzlich!

28.04.2020
|
Allgemein

L'espérance kommuniziert anders

Was macht ein Chor im Jubiläumsjahr seines fünfzigjährigen Bestehens angesichts von Corona? L’espérance singt zuhause und kommuniziert auf andere Weise, als gewohnt. Wir stehen zusammen, auch wenn wir nicht gemeinsam singen können – so lautet die Botschaft einer gemeinsamen Foto-Aktion. 

Collage: Carmen Laport

04.10.2019
|
Allgemein

Requiem mit L’espérance

 

Der Chor L’espérance singt auf neuen Wegen. Dem ohnehin schon breit angelegten Repertoire mit Madrigalen, Gospels, Volksliedern, Schlagern, Jazz und Pop fügen die Sängerinnen und Sänger aus Okriftel eine neue Note hinzu. Derzeit laufen die Proben zu Dan Forrests Requiem for the Living, das am 16. und 17. November in der Idsteiner Unionskirche zur Aufführung kommt.

Dafür schließt sich L’espérance der Idsteiner Kantorei an, die ebenfalls unter Leitung von Carsten Koch steht. Begleitet werden die rund 120 Teilnehmer beider Chöre von der Nassauischen Kammerphilharmonie – volles Klangerlebnis wird garantiert.

Die Begeisterung der rund 40 L’espérance-Choristen war groß, als Carsten Koch seine Idee für das gemeinsame Projekt vortrug. Fast alle Sängerinnen und Sänger nehmen an den Proben und Aufführungen teil, auch wenn diese Chorliteratur für viele ungewohntes Terrain darstellt. Vanitas vanitatum statt doo ba doo und oh yeah – eine zusätzliche Sprache und eine neue Kategorie im Repertoire sind eben reizvoll.

Dabei ist das im März 2013 uraufgeführte Requiem for the Living ein „junges“ Werk des 1978 geborenen US-Komponisten Dan Forrest, gerühmt als eine Verbindung klassischer Kirchenmusik mit Elementen aus der Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts.

Der Konzertchor der Idsteiner Unionskirche studiert mit rund 80 Sängerinnen und Sängern jährlich zwei große Kirchenwerke ein, dazu ein jährliches Weihnachtsprogramm. Zuletzt lag mit Carl Orffs Carmina Burana, Karl Jenkins’ The armed man und Giacomo Puccinis Missa di Gloria ein Schwerpunkt auf besonders dynamischen, mitreißenden Chorwerken. Mehr Information, auch zum Kartenvorverkauf für das Requiem for the Living unter www.idsteiner-kantorei.de.  

21.01.2018
|
Allgemein

Ein Sänger ohne Stimme kann nicht auftreten – singen ohne Ton, das geht gar nicht. Aber ein Chorleiter ohne Stimme, das geht! Sogar recht gut, wie Chorleiter Carsten Koch am L’espérance-Probenwochenende im Grafenschloss in Diez eindrucksvoll bewiesen hat.

Was tun, wenn dem Chef durch Heiserkeit plötzlich die Stimme versagt, der ganze Chor aber schon fast auf dem Weg in die Jugendherberge ist? Wo jeder weiß, wie wichtig das Trainingscamp vor einem großen Konzert ist und wie schwer es ist, kurzfristig einen anderen Platz für fast 50 Choristen zu finden?

Also hieß es, trotzdem zu proben und zwar mit vollem Körpereinsatz auf beiden Seiten. Mimik, Gestik und natürlich ein Klavier ersetzten die Stimme des Chorleiters. Ein Daumen und acht Finger in die Höh’ – klar, hier ging es um Takt 18. Ein kurzer Triller mit dem ganz hohen „c“ – da schaute gleich jeder nach vorn. Von den Sängerinnen und Sängern war höchste Aufmerksamkeit und äußerste Disziplin gefragt, damit nur ja keine Information verloren ging. 

Nach oben